Ausrichter: Laxer & Mikka

Datum: Di., 15. Mai 2018

Zeiten

  • Dienstag 15. Mai 2018
  • Aufbau und Trainingszeit: ab 17:30 Uhr
  • Regeleinweisung und Demonstration 18:30 Uhr
  • Beginn Rennen: 18:45 Uhr
  • Ende des Wettkampfs 21:30 Uhr



Ort

  • Eckhorst (Details in WA Chat)



Bericht: <link>

Ergebnis:

Regeln:

 

Spielidee:

  • Die Grundidee kommt aus dem Pferdesport: Ringreiten. Sie wird hier auf Traktoren ausgeführt. Das gibt es vereinzelt in kleinen Orten in Schleswig-Holstein schon seit Jahren.
  • Ein kleiner Ring wird mit einer Lanze in ungebremster Fahrt aufgenommen. Der Ring hängt an einem Seil.
  • Wer die meisten Ringe hat ist der Sieger
  • Videoimpressionen

 

 

Grundlage ist folgende Abschätzung. Wir behalten uns je nach Anzahl und Erfahrung vor Ort Änderungen vor. Wichtig sind schnelle Wechsel des Fahrgeräts und auch, dass die Minute eingehalten wird, um die Schleife zu drehen (Bild).

 

Wir haben 10 bnmeldungen. 3 Abmeldungen und 2 12-Kämpfer, die nach Rücksprache eher auszuplanen sind. Des weiteren gehen wir heute von 2 Traktoren aus. Ggf kommt noch ein dritter dazu.

 

 Ausrüstung

  • Festes Schuhwerk, welches auch eine gewissen menge an „Acker“ verträgt.
  • Nässe- und Kälteschutz

 

Das Spielfeld

Wir spielen / fahren auf einer Spur, die von der einen Seite eingefahren wird und auf der anderen wieder verlassen. Dazwischen ist ein Galgen an dem der Ring hängt.

 

Das Sportgerät

Es stehen uns 2 Traktoren zur Verfügung. Beide älteren Baujahrs und offen. Es ist davon auszugehen, dass sie unterschiedlich sind und sich unterschiedlich fahren lassen. Vor Ort werden wir entscheiden, ob es daher sinnvoll ist, sie regelmäßig zu wechseln, oder ob es wenig relevant ist.

Dirk – der Besitzer der Traktoren – wird uns auf die Traktoren einweisen. Seinen Vorgaben ist unbedingt Folge zu leisten. Er wird uns auch einen „Gang“ zuweisen, in dem zu fahren ist.

Weiteres Sportgerät ist eine Lanze, die von uns ebenfalls gestellt wird.

Der Schiedsrichter

Entweder die Ausrichter oder ein gut eingewiesener vor Ort. Bitte gerne andere Ansichten mit ihm teilen. Jedoch seine Antwort dann auch respektieren. Kein DSA Modus.

Der Wettkampf

Besteht aus 4 Rennen, die unterschiedlich gewichtet werden.  Ein Rennen bedeutet, dass alle Fahrer gefahren sind. Mehr unter Wertung. Ändert sich die Anzahl der am Wettkampf Tag anwesenden 12-Kämpfer wird die Anzahl der Rennen spontan neu entschieden.

Vor dem Start wird die Reihenfolge der Starter gelost. Nach jedem Rennen wird

a)      der Traktor gewechselt und

b)      schiebt sich die Startfolge nach hinten. Wie weit hängt von der Anzahl der Teilnehmer ab.

Jeder Wettkämpfer hat 5 Versuche pro Rennen (ggf. Anpassung hier am Wettkampftag). Die Einweisung ist vorher erfolgt. Ab 18:30 erfolgen keine Einweisungen mehr. Er fährt diese 5 Versuche in einem Rutsch durch. Er hat dazu fünf Minuten*. Dann wird gewechselt. Achtung – es befinden sich gleichzeitig 2 Traktoren in der Schleife. Die Fahrer mögen sich abstimmen durch Handzeichen, Ruf und Augenkontakt. [* Es ist möglich, dass diese 5 Minuten noch angepasst werden, sollten sie ungeeignet bessen sein. Das geschieht dann aber nur vor oder nach abgeschlossenen Rennen.]

Durchfährt er den Galgen unter dem der Ring hält, darf er nicht stoppen und auch die Geschwindigkeit nicht massiv absenken. Die Schiedsrichter werden eine Rückmeldung geben, damit die Geschwindigkeit im Spielsinn bleibt. Niemand muss rasen.

Es gilt den Ring mit der Lanze aufzunehmen. Es muss erkennbar sein, dass der Ring aufgenommen wurde. Dazu kurz die Lanze nach dem erfolgreichen Stich kurz anheben und danach den Ring sofort wieder abwerfen, damit er aufgehängt werden kann. Die Lanze ist im Moment des Ringdurchstechens auf Höhe der mittigen Lanzenmarkierung zu halten.

Fällt die Lanze, so muss der Fahrer seinen Traktor so stellen, dass er den zweiten Mann im Parcour nicht behindert und dann selbst die Lanze wieder holen.

Es fahren 2 Traktoren gleichzeitig durch den Parcour. Die Zeit wird individuell gestoppt. Es kann zu Behinderung kommen. Es darf aber nicht absichtlich behindert / gestört werden.  Wer das tut, verliert seine Punkte für das laufende Rennen. Bei wem es so wirkt, ermahnen die Schiedsrichter. Die Zeit läuft immer weiter, außer der Schiedsrichter unterbricht, z.B. wenn ein Traktor liegen bleibt.

Ist die Anzahl der Treffer im Rennen sehr hoch, wird im nächsten Rennen auf einen kleineren Ring gewechselt. Sehr hoch bedeutet, fast jeder trifft fast alle Ringe. Entscheidung durch die Ausrichter.

Wettkämpfe 1 und 2 sind vorwärts.

Wettkampf 3 rückwärts. (Wird auch am Wettkampftag noch mal mit dem Traktorbesitzer besprochen. Ist das wenig sinnvoll / kaum machbar, fahren wir auch hier vorwärts).

Wettkampf 4 wieder vorwärts. Das Rennen wird nur gestartet, wenn die Sonne noch nicht untergegangen ist. (21.15)

Die Wertung

Entscheidend sind die erzielten Ringe und ihre Wichtung. Die Wichtung ist mit dem Rennen verknüpft.

  • Rennen 1 hat den Faktor 1.0
  • Rennen 2 hat den Faktor 1.1
  • Rennen 3 hat den Faktor 1.2
  • Rennen 4 hat den Faktor 1.3

 

Somit können mehr Differenzierungen erzielt und stechen vermieden werden. Denn es gibt sicher die Situation, dass gleiche Anzahlen von Ringen getroffen werden. Es gibt keine Einzelwertung pro Rennen. Das Ergebnis jedes einzelnen ist die Zahl der Ringe mal Faktor des Rennes in dem sie erzielt wurden. Beispiel:

Stechen

Die beiden „Stecher“ treten gegeneinander an.  In einem Abstand von ca. 20m laufen sie nacheinander mit der Lanze auf den Ring zu. Es gewinnt der, der den Ring aus dem Lauf erwischt. Erwischen ihn beiden, zählt die gestoppte Zeit.