Ausrichter: Tier & Steini

Datum: Mo., 19. Februar 2018

Beginn: 18:30 - Ab dann ist Warmspielen. Um 18:45 ist Anpfiff.

Ort: Welsbachhalle - Welsbachstraße 7, 23560 Lübeck

Bericht: <link>

Ergebnis:

Regeln:

 

 Spielgeräte (Ringe) werden gestellt; mitzubringen sind Sportbekleidung und vor allem Hallenschuhe mit heller Sohle (gemäß Hausordnung der Halle). Als Verpflegung werden wir Wasser, Bananen und Riegel besorgen. Regelwerk 1. Spielgedanke Sinn des Ringtennisspieles ist, den Ring so platziert über das Netz ins gegnerische Feld zu werfen, dass ihn der Gegner nicht fangen und zurückwerfen kann. 2. Spielfeld Es gilt zu beachten, dass wir auf Badminton-Einzelfeld(s) spielen und die örtlichen Gegebenheiten, sprich die gegebenen Feldmaße nutzen. Die Maße des Feldes könnt ihr der Zeichnung weiter unten entnehmen. 2.1. Die längeren Seiten heißen Seitenlinien, die schmalen Seiten Grundlinien. Alle Linien des Spielfeldes sind deutlich markiert und gehören zum Spielfeld. 2.2. Über der Mitte des Spielfeldes befindet sich ein an zwei senkrechten Pfosten aufgehängtes, an beiden Seiten über das Spielfeld hinausreichendes Netz. Die Netzhöhe beträgt 1,55 m. 2.2. Das 1.98 m breite Feld vor den Netzen ist Sperrraum; er darf nicht berührt werden, weder vom Spieler noch vom Ring. In seiner seitlichen Verlängerung ist er unbegrenzt. Die vordere Trennlinie gehört zum Sperrfeld und darf nicht betreten werden. Seite 1
3. Spieldauer, Schiedsrichter und Verletzungen Ein Spiel dauert 3 Minuten, ohne Unterbrechung. Gespielt wird in Modus „jeder gegen jeden“. Um der Menge an Spielen gerecht zu werden, spielen wir parallel auf zwei bis drei Feldern, in Abhängigkeit von der Teilnehmerzahl. 12-Kämpfer, die ihr Spiel gerade beendet haben, einigen sich, wer im nächsten Spiel den Schiri stellt. Leider gibt es keine neutralen Dritten, sondern den Job müssen wir selbst erledigen. Bei einer (leichten) Verletzung kann der betroffene Spieler eine Verletzungspause von max. 3 min nehmen (Schiri achtet auf Zeitspiel). Die Spielzeit wird dafür angehalten. Eine weitere Verletzungspause darf der Spieler in der gleichen Partie nicht nehmen. Sollte sie dennoch erforderlich sein oder sollten die 3 min für die Regenration / Fortsetzung des Spiels nicht ausreichen, wird das Spiel abgebrochen und mit Sieg für den Gegner gewertet. Ist ein Spieler so verletzt, dass er das Event nicht beenden kann, ist er ausgeschieden, behält er seine bis dahin erlangten Punkte. Alle Spieler, die nicht mehr die Möglichkeit haben, gegen den vorzeitig Ausgeschiedenen zu spielen, bekommen einen Sieg gutgeschrieben. 4. Das Spielgerät Pro Spiel wird ein ca. 230 Gramm schwerer farbiger Moosgummiring eingesetzt. 5. Das Spiel Vor Beginn eines jeden Spiels wird der erste Anwurf und die Spielfeldseite per Münzwurf gelost. Der Anwurf wird von einer Position hinter der Grundlinie ausgeführt. Mindestens ein Bein muss auf dem Boden hinter der Grundlinie stehen, das andere Bein darf ggf. auch in das Feld hinein schwingen. Der Ring wird in einer flüssigen Armbewegung von hinten nach vorne und von unten nach oben ohne Wackeln und Überschlag über das Netz geworfen. Berührt der Ring im Feld des Gegenübers den Boden, erhält der Werfer einen Punkt und wirft weiter an. Die Feldmarkierungen gehören zum Feld. Berührt also der Ring mit seiner Aufschlagfläche die Linie, egal ob beim Anwurf oder im laufenden Spiel, ist der Wurf gültig und der Werfer erhält einen Punkt. Seite 2
Berührt jedoch der Ring den Boden außerhalb des Feldes (dazu gehört auch die Sperrzone), oder berührt er beim Anwurf oder dann auch später im Laufe des Spiels das Netz (es gibt also keine Netzroller), bekommt der Gegner einen Punkt und wirft anschließend an. Kommt der Ring geflogen, muss er ausschließlich mit einer Hand gefangen und sofort mit gleicher Hand in flüssiger Bewegung und von unten nach oben zurückgeworfen werden; so entsteht dann ein schneller Spielfluss. Ziel ist es, den Ring in dem Feld des Gegners so zu platzieren, so dass er den Boden berührt; das ergibt dann einen Punkt. Der Punktemacher macht den nächsten Anwurf. Ein Spieler kann aus dem Spiel heraus das Feld mit einem Fuß verlassen, um z.B. einen weiten Wurf zu fangen. Dann kann er direkt weiterspielen. Selbstverständlich müssen die flüssigen Armbewegungen von hinten nach vorne und von unten nach oben beibehalten werden. Verboten (= Strafpunkt und Gegner hat Anwurf): - der Ring darf beim Wurf nicht über die Breite des Rings hinaus wackeln bzw. sich überschlagen. Aber: wenn aber der Fänger meint, ihn trotzdem zu fangen und absichtlich nach ihm greift, ihm das aber nicht gelingt, dann erhält der Werfer den Punkt und den Anwurf. - mit dem Ring in der Hand nicht zu laufen, d. h. es muss nach spätestens 1 Schritt gespielt werden - der ankommende Ring darf nicht von oben nach unten geschmettert werden - anzutäuschen (keine flüssige Bewegung) - den Ring darf nicht hinter dem Rücken bzw. Schulter gespielt werden - das Werfen um den eigenen Körper in der Fangen- und Wurfphase - das Netz zu berühren, weder vom Spieler noch vom Ring - das Betreten des Sperrraums am Netz. - Das Verlassen des Spielfeldes mit beiden Füssen - das Fangen mit beiden Händen. Nachfangen mit derselben Hand bzw. mit Hilfe des Körpers ist erlaubt, solange der Bewegungsfluss beibehalten wird - wenn der Ring am Netz vorbei ins Feld geworfen wird - wenn der Bewegungsablauf an irgendeiner Stelle der Wurf- oder Führungsphase angehalten wird - wenn der Ring die Hallendecke berührt - Offensichtliches und wiederholtes Zeitspiel kann ebenfalls geahndet werden - Meckern: Wer meckert, bekommt beim ersten Mal gelb und beim zweiten Mal Gelb-Rot (=Spielabbruch und Siegwertung für den Gegner). - Es werden Tatsachenentscheidungen getroffen. Seite 3
Wer einen Punkt erzielt hat, macht von der vorderen Grundlinie den nächsten Anwurf. Dabei wird jeder Punkt gewertet, d. h. es kann ein Punkt erzielt werden, auch wenn die Angabe nicht selbst durchgeführt wurde (Tie-Break-Modus). Während des Spiels ist es gestattet, den Ring sowohl senkrecht als auch waagerecht zu werfen, solange die Bewegung fließend von unten nach oben durchgeführt wird. Gefangen werden darf er nur mit einer Hand. Fällt der Ring nach dem Fangen aus der Hand und berührt den Boden, bekommt der Gegner den Punkt und hat Angabe. Fällt der Ring aus der Hand und man kann ihn einhändig vor dem Berühren des Bodens fangen, kann er flüssig weitergeworfen werden. Das Fangen des Ringes ist mit Schließen der Hand beendet. Es muss unverzüglich zurückgeworfen werden 6. Wertung Jeder erzielte Punkt in einem Spiel geht in die Wertung („Ringe“). Für einen Sieg gibt es 3 Gewinnpunkte, endet das Spiel unentschieden, bekommt jeder Spieler einen Gewinnpunkt. Die Gesamtreihenfolge am Ende des Turniers wird durch die Anzahl der Gewinnpunkte entschieden. Bei eventuellem Gleichstand entscheidet die Anzahl der Ringe. Sollte das nicht für eine eindeutige Reihenfolge reichen, gibt es ein Stechen: Treppenzielwerfen aus einer festgelegten Entfernung Links:

https://youtu.be/0nXo6n_Lb0A

https://youtu.be/50Rg7UJWXp0

https://youtu.be/pq_EXQpRvS8 Seite